Photodynamische Therapie (PDT)

Die photodynamische Therapie (PDT) eignet sich zur Behandlung stark lichtbeschädigter Haut und Hautkrebsvorstufen, sowie von gewissen Typen des Hautkrebses.

Indikationen:
-aktinischen Keratosen
-gewisse Typen des Basalzellkarzinoms
-Morbus Bowen

Wirkung:
Unter der Photodynamischen Therapie (PDT) versteht man ein einfaches, nicht invasives  Verfahren zur Behandlung von Hauttumoren und anderen Gewebsveränderungen mit rotem Licht in Kombination mit einer lichtempfindlichen Substanz, einem so genannten Photosensibilisator, und im Gewebe vorhandenem Sauerstoff.

Bei der Behandlung  wird dem Patienten ein solcher Sensibilisator lokal in Form einer Creme verabreicht. Die Substanz reichert sich selektiv im geschädigtem Gewebe an, da hier die Zellteilungsrate deutlich erhöht ist.

Gesunde Haut nimmt die Substanz nicht auf und entgeht somit der nach-folgenden Belichtung.

3 bis 4 Stunden nach Applikation der Creme wird der Hauttumor und das ihn umgebende gesunde Gewebe mit rotem Licht bestrahlt. Dabei werden durch photophysikalische Prozesse toxische Substanzen erzeugt, die aufgrund der Tumorselektivität des Sensibilisators gezielt den Tumor schädigen.

In der Dermatologie hat die Photodynamische Therapie weite Verbreitung in der Behandlung verschiedener Hautkrankheiten gefunden.

Als Medikament zugelassen wurde in der Schweiz Aminolävulinsäure zur Therapie von aktinischen Keratosen und bestimmten Formen der Basalzellkarzinome (Basaliome) sowie dem Morbus Bowen.

Während der photodynamischen Therapie kommt es oftmals zu einem leichten Brennen.

Die PDT weist gegenüber chirurgischen Verfahren (vor allem bei großflächigen Hauttumoren / multiplem Vorkommen) enorme Vorteile auf. Sie bietet ausgezeichnete kosmetische Resultate und die Patienten-zufriedenheit ist sehr gross.
Die Behandlung ist krankenkassenpflichtig und ist im Vergleich zur operativen Sanierung kosteneffektiv.

 
 
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