Starkes Schwitzen à Behandlung mit BOTOX




Vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose) und Falten haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Dennoch ist eine Behandlung mit demselben Wirkstoff möglich. Denn Botulinum Toxin entspannt nicht nur Muskeln, sondern hemmt, wenn es in die Haut injiziert wird, auch die Reizübertragung zu den Schweißdrüsen temporär und unterbindet somit das übermäßige und unerwünschte Schwitzen.

Übermäßige Steigerung der Schweißsekretion, die sogenannte Hyperhidrose kann mit Botox gut angegangen werden. Personen, die von der Hyperhidrose betroffen sind, leiden oftmals unter einer massiven Beeinträchtigung der sozialen und beruflichen Akzeptanz. Die öfters betroffenen Körperstellen sind die Achselhöhlen sowie die Handinnenflächen.
Bei der Behandlung durch einen sog. Schweisstest die überaktiven Schweissdrüsen sichtbar gemacht. Danach werden geringe Dosen des Wirkstoffes mittels einer feinen Nadel quaddelartig unter die Haut in der Achselhöhle wie auch in die Hohlhand gespritzt. Das Schwitzen kann so, wie zahlreiche Studien zeigen, für die Dauer von 6 bis 12 Monate normalisiert werden. Seit 2003 ist BOTOX® in der Schweiz offiziell für die Behandlung des axillären übermäßigen Schwitzens (der sog. fokalen axillären Hyperhidrose) zugelassen und somit bei entsprechender Indikation nach schriftlicher Anfrage an die Kasse leistungspflichtig.

 

 
 
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